Satzung der Arbeiterwohlfahrt
Brandenburg Ost e.V.

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen
    "Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Brandenburg Ost e. V."
  2. Er hat seinen Sitz in Frankfurt (Oder) und ist in das Vereinsregister eingetragen.

 

§ 2 Zweck

  1. Der Bezirksverband ist ein anerkannter Verband der freien Wohlfahrtspflege. Er ist ein Zusammenschluss der AWO Kreisverbände der Region Ost-Brandenburg. Die Arbeit des Bezirksverbandes wird getragen von dem Gedanken der Toleranz; sie dient den Rat- und Hilfesuchenden aller Bevölkerungskreise, ohne Rücksicht auf deren politische, rassische, nationale und konfessionelle Zugehörigkeit.
  2. Zweck des Bezirksverbandes ist insbesondere die Erfüllung folgender Aufgaben:

  3. 2.1.
    Vorbeugende, helfende und heilende Tätigkeit auf allen Gebieten der sozialen Arbeit und der Jugendhilfe;   Anregung der Hilfe zur Selbsthilfe, Förderung ehrenamtlicher Mitarbeit.
    2.2. Erprobung neuer Formen und Methoden der Sozialarbeit.
    2.3. Ausbildung für soziale und pflegerische Berufe.
    2.4. Schulung und Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Wohlfahrtspflege sowie Weiterbildung.
    2.5.
    Mitwirkung an den Aufgaben der öffentlichen Sozial-, Jugend- und Gesundheitshilfe; Mitarbeit in entsprechenden Ausschüssen.
    2.6.

    Stellungnahme zu Fragen der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege, Mitwirkung an Vorarbeiten zur sozialen Gesetzgebung, enge Zusammenarbeit mit parlamentarischen Vertretungen sowie kommunalen Spitzenverbänden und der staatlichen Verwaltung bei Planung und Durchführung sozialer Aufgaben.
    2.7.
    Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der freien Wohlfahrtspflege, Fachverbänden und Selbsthilfe-Organisationen im In- und Ausland und auf internationaler Ebene.
    2.8.
    Beteiligung an Aktionen internationaler Solidarität, insbesondere im Rahmen des Internationalen Arbeiter-Hilfswerks und Solidar.
    2.9. Pflege guter Verbindung zu befreundeten Organisationen.
    2.10. Öffentlichkeitsarbeit
    2.11. Förderung des Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt
    2.12. 
    Arbeitsvermittlung Jugendlicher innerhalb der EU
       
         
  4. Der Bezirksverband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätig Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung. Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch Schaffung und Unterhaltung bzw. Anregung oder Förderung sowie Gewährung von:


  5. zu 1) Einrichtungen wie Beratungsstellen, Heime und Maßnahmen

    zu 2) Modellmaßnahmen und Modelleinrichtungen

    zu 3) Ausbildungsstätten, Hilfen zum Studium

    zu 4) Beratung, Herausgabe von Schriften, Fort- und Weiterbildung, Kurse, Seminare, Fortbildungsstätten, Förderung der Teilnahme

    zu 5) Mitarbeit in Ausschüssen der öffentlichen Hand sowie Anregungen von und Stellungnahmen zu Gesetzesänderungen, Förderung wissenschaftlicher Forschung

    zu 6) Beratungen u. a. in Fachausschüssen

    zu 7 bis 9) Teilnahme an Konferenzen, Tagungen usw.

    zu 10) Publikationen zur Unterrichtung und Aufklärung der Öffentlichkeit über Arbeit und Zweck der Arbeiterwohlfahrt.

  6. Mittel des Bezirksverbandes dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten – abgesehen von etwaigen für die Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben bestimmten Zuschüssen – keine Zuwendungen aus Mitteln des Bezirksverbandes. Das Gleiche gilt bei ihrem Ausscheiden.
  7. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Bezirksverbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  8. Bei Auflösung oder Aufhebung des Bezirksverbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das verbleibende Vermögen an den AWO-Landes/Bundesverband e. V. Der Anfallsberechtigte hat das nach Erledigung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen in Absprache mit den Mitgliedern des Bezirksverbandes, unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke im Interesse der Mitglieder des Bezirksverbandes zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
  
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